Die Anzeige ist durch die hierzu Verpflichteten unverzüglich beim Schiffsführer zu erstatten. Unverzüglich bedeutet ohne schuldhafte Verzögerung.
Voraussetzungen
Wenn ein Kind auf einem deutschen Seeschiff geboren wird, ist die Anzeige verpflichtend. Dies gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Eltern oder des Kindes.
Volltext
Wird ein Kind während einer Reise auf einem Seeschiff, das berechtigt ist die Bundesflagge zu führen, geboren, besteht eine Pflicht zur Anzeige der Geburt beim Standesamt I in Berlin. Der sorgeberechtigte Elternteil erstattet die Geburtsanzeige beim Schiffsführer. Sind die Eltern verhindert, so ist auch jede andere Person zur Anzeige verpflichtet, die bei der Geburt zugegen war.
Hinweise (Besonderheiten)
keine
Gebühr
Gebühr EUR (KOSTENFREI)
Die Beurkundung im Geburtenregister des Standesamts I in Berlin ist gebührenfrei.
Gebühr EUR (VARIABEL)
Für die Ausstellung einer Geburtsurkunde fallen Gebühren nach Berliner Landesrecht an. Derzeit kostet eine Urkunde 12,00 EUR, jede weitere gleichzeitig bestellte und gleichartige Urkunde 6,00 EUR.
Fachlich freigegeben durch
Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern
Ansprechpunkt
Standesamt I Berlin
Zuständigkeit
Standesamt I Berlin
Adresse Schönstedtstraße 5
13357 Berlin, Stadt
Telefon +49 30 90269-5000
Fax +49 30 90269-5245
E-Mail post.standesamt1@labo.berlin.de
WWW Standesamt I in Berlin
Der sorgeberechtigte Elternteil oder – im Verhinderungsfall – eine andere Person, die bei der Geburt zugegen war, erstattet die Geburtsanzeige beim Schiffsführer.
Die erforderlichen Unterlagen sollten beigefügt oder bei nächster Gelegenheit beim Standesamt I in Berlin nachgereicht werden. Bestellte Urkunden können zugesandt werden.
Erforderliche Unterlagen
bei miteinander verheirateten Eltern
Geburtsurkunden der Eltern, gegebenenfalls mit Übersetzung, Legalisation oder Apostille
Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister, gegebenenfalls mit Übersetzung, Legalisation oder Apostille
bei nicht miteinander verheirateten Eltern
Geburtsurkunde der Mutter, gegebenenfalls mit Übersetzung, Legalisation oder Apostille
falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde:
Erklärung über die Vaterschaftsanerkennung und die Zustimmungserklärung der Mutter
Geburtsurkunde des Vaters
gegebenenfalls die Sorgeerklärung
alles gegebenenfalls mit Übersetzung, Legalisation oder Apostille
Personalausweis, Reisepass oder ein anerkanntes Passersatzpapier der Eltern
Eine Eheurkunde und der Nachweis über die Eheauflösung sind auch vorzulegen, wenn die Ehe inzwischen geschieden oder der Ehemann binnen 300 Tagen vor der Geburt des Kindes verstorben ist.