Kirche in Velgast

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert, wahrscheinlich durch Mönche aus dem nahe gelegenen Kloster Neuenkamp dem heutigen Franzburg gebaut. 1695 wurde der hölzerne Kirchturm wegen Baufälligkeit abgerissen. 1828 wurde ein Glockenstuhl vor der Kirche errichtet.
Das Fundament wurde aus Feldsteinen errichtet; die Mauern der Kirche bestehen aus Backstein und Feldsteinen. Für die Pfeiler wurden Quadersteine verwendet.
Die Kirche verfügt über ein gotisches Kreuzrippengewölbe, welches durch Konsolsteine aus dem 15. Jahrhundert abgeschlossen wird. Diese neun Steine stellen Menschengesichter und Tiere dar. Die Rippenbögen sind mit Ornamenten versehen, ebenso die Fensterlaibungen.
Zwölf farbig ausgelegte Weihekreuze sind in die Wände geritzt. Die Nordwand weist zudem die Darstellung des Christophorus auf, am Aufgang zur Empore sind zwei Menschen am Fass dargestellt.
Die aus dem Jahr 1844 stammende Orgel mit einem Manual wurde von Carl August Buchholz gebaut. Sie wurde von 1994 bis 1996 restauriert.
Der westlich vor der Kirche stehende hölzerne Glockenstuhl mit zwei Glocken stammt aus dem Jahr 1828.