Spaziergang durch die Stadt Richtenberg

Das Straßenstädtchen Richtenberg, gelegen in der vorpommerschen Ebene, ist eingebettet zwischen den Niederungen der Blinden Trebel, den Feuchtgebieten des Richtenberger Sees und dem Schuenhagener und dem Abtshagener Forst.
Im Jahre 1231 wurde der Ort Richtenberg als Kirchdorf erstmals erwähnt, der Name "Richtenberg" taucht in Schriften erstmals 1469 auf.

Der Marktplatz hat die Form eines Dreiecks und wurde in die Funktionsbereiche Bushaltestelle, Marktfläche und Parkplatz gegliedert. Durch die Erschließung eines Gewerbegebietes in der Stadt Richtenberg, das in Abstimmung mit der Nachbarstadt Franzburg und umliegende Gemeinden entstand, sind Voraussetzungen für die Ansiedlung von Handwerk und Gewerbe geschaffen worden.

Ein weiter Blick bietet sich von Richtenbergs höchstem Punkt, einem eiszeitlich entstandenen Höhenrücken, dem Papenberg. Auf dem Papenberg stand früher eine Burg mit zwei seitlichen Türmen, in der sich eine viel besuchte Ausflugsgaststätte befand. Anno 1883 wurden in der Papenburg Kellergewölbe eingebaut, welche als Lagerstätte für Bierfässer diente. Die Türme und die Gaststätte existieren heute nicht mehr. In den unterirdischen Kellergewölben finden heute Fledermäuse ihren Unterschlupf. In ferner Zukunft ist geplant, diese Kellergewölbe auch für Touristen zugänglich zu machen.