Kurt Alberecht

Kurt Alberecht - „Rembrandt von Franzburg“ wird 1925 in Franzburg/Pommern als Sohn eines Kolonialwarenhändlers geboren. 1932 gewinnt er den 1. Preis beim Kindermalwettbewerb der Esso. Als 14-Jähriger begann er eine Lehre als Koch, stieg aus gesundheitlichen Gründen wieder aus und verdiente sein Geld als Filmvorführer in Kinos.
 
1943 erfolgt die Befürwortung zur Aufnahme in die Reichskammer der Bildenden Künste in Stettin.
Im Jugendheim Franzburg gestaltet er 1946 ein Wandbild. Beim Wettbewerb für junge Künstler mit anschließender Wanderausstellung des Kulturbundes Stralsund erhält Albrecht 1947 den ersten Preis. 1948 besucht er die Schule für freie und angewandte Kunst in Berlin. Nach der Währungsreform bricht er das Studium ab und lebt ab 1949 als freischaffender Maler auf Hiddensee.
Im Jahre 1953 flüchtete Albrecht aus parteipolitischen Gründen in die BRD und lässt sich in Neuss-Norf nieder.
1954 belegt er ein Fernstudium für freie und angewandte Kunst. Albrecht beteiligt sich von 1965 – 1976 regelmäßig an den Weihnachtsausstellungen Neusser Künstler.
Doch nach der Wende zog es den Künstler nach Franzburg zurück. 35 Jahre hatte er da schon in Neuss gelebt, war als 28-Jähriger dort gelandet, aber „ich bin nie ein Rheinländer geworden, sondern immer ein Pommer und Franzburger geblieben“, erklärt er. Eigentlich hatte er in seiner Geburtsstadt auch sterben wollen, hatte sich dort im Haus seiner Eltern zusammen mit seiner Frau Irma eingerichtet und viel Platz zum Malen. Aber es kam anders: ....., er kam vor drei Jahren nach Norf zurück, wo inzwischen seine Tochter mit ihren Kindern in sein Haus gezogen war.
 
 
Quelle: Galerie Offelder
Quelle: NGZ